Unsere aktuellen Projekte…

Lalla:Labor 3.0 (2019-2020)

Laut der Erhebung ”Popkultur im Ruhrgebiet” der ecce GmbH gibt es im Großraum Ruhr zahlreiche Bands und MusikerInnen und VeranstalterInnen/Musikclubs (Möllmann/Stratmann 2016). Aufbauend auf dieser Erhebung und der Fragestellung, wie eine nachhaltige Popularmusikförderung auf regionaler Ebene sinnvoll gestaltet werden kann, wird im Projekt Lalla:Labor exemplarisch ein regionales Netzwerk von VeranstalterInnen, Bands, Initiativen etc. aufgebaut. Das Projekt zielt auf zwei zentrale Inhalte: zum einen der systematischen direkten Förderung von Musiker*innen und Bands aus dem Ruhrgebiet und zum anderen einer nachhaltigen Vernetzung von Akteuren der Musikszene. Im Projektzeitraum Juli bis Dezember 2017 und 2018 wurde ein neuartiges Konzept entwickelt und durchgeführt, wie besonders förderungswürdige Künstler*innen gezielt und bedarfsgerecht unterstützt werden können. Der Auswahlprozess erfolgte gemeinsam mit regionalen Projektpartner*innen, aus welchen sich ebenfalls die Jury zusammensetzte. Aus der Evaluierung dieses Projektes heraus und durch die Reflektion mit den Partner*innen sind Erkenntnisse gewonnen worden, die die Grundage für ein Projekt bilden, in dem die Bedürfnisse von KünstlerInnen gezielter und individueller berücksichtigt werden und der Auswahlprozess zu einem breiteren und vielfältigeren KünstlerInnenpool führt.
Das Projekt „Lalla:Labor“ wird gefördert über die Regionale Kulturpolitik durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zukunftsmusik

Der 1956 als Jacob-Mayer-Realschule eröffnete Bau der Bochumer Musikschule ist ein wichtiger Zeitzeuge des kommunalen Schulbaus in den 1950er Jahren. Mit dem geplanten Umzug der Musikschule stellt sich die Frage, welche Rolle das Gebäude zukünftig spielen kann. Vor diesem Hintergrund nimmt die Initiative Zukunftsmusik Bochum das Bauwerk genauer in den Blick. Bochumer Interessierte können sich über die Rahmenbedingungen und neue Nutzungsmöglichkeiten im Zuge der anstehenden Umbrüche informieren.

Bisher ist offen, wie dieser städtische Raum nach dem Umzug der Musikschule gestaltet wird. Die Umnutzung dieses innerstädtischen Grundstückes kann ein innovatives und nachhaltiges Beispiel für eine moderne Stadtentwicklung sein, indem urbane Nachbarschaften und gemeinschaftlich nutzbare Räume nebeneinander entstehen. Wohnraum und öffentliche Nutzungen können so sinnvoll verbunden und ein Teil der Funktion der Musikschule als gemeinschaftlich genutzter Ort erhalten werden.

Der Musikbüro Bochum e.V. ist Teil dieser Intitiative und des 2021 gegründeten Vereins „zukunftsmusik e.V.“ mit dem Ziel diesen Ort aktiv mitzugestalten.

Zukunftsmusik bedeutet …
… die Zukunft der Musikschule in einem partizipativen Prozess aktiv und konstruktiv mitzugestalten,
… das Gebäude der Musikschule und ihre Funktion als gemeinschaftlich genutzter Begegnungsort zu erhalten
… die Musikschule als innerstädtischen Möglichkeitsort für vielfältige Nutzungen zu vermitteln und weiterzudenken
… konkrete Optionen für ein innovatives und nachhaltiges Beispiel gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung aufzuzeigen
… innovativen und gemeinnützigen Wohnraum gestalten

Sunday Jam

Beim „Sunday Jam“ handelt es sich um eine Konzertreihe, deren Ziel es ist, Musiker*innen aus Bochumer und der Region eine attraktive Auftrittsmöglichkeit zu schaffen. Ursprünglich immer auf einem Sonntag stattfindent, haben wir im letzten Jahr darüber hinaus drei Open Air Konzerte in der Freilichtbühne Wattenscheid veranstaltet. Wir hoffen je nach Corona-Lage auch in 2021 wieder diese Konzerte durchführen zu können.

Der Sunday Jam wird gesponsert von den Stadtwerken Bochum.

Die Termine und Line-Ups findet ihr auf der Webseite des Sunday Jam.

Musikbüro Podcast

Da wir unsere in 2020 geplanten Konzerte (Sunday Jam, Lalla:Labor Festival) aufgrund der Corona-Pandemie leider bis auf weiteres nicht veranstalten können, haben wir einen Podcast ins Leben gerufen, in dem wir zur Überbrückung der konzertlosen Zeit jeweils drei Musiker*innen und/oder Bands aus Bochum und der Region vorstellen. Wir sind mittlerweile bei der siebten Folge angekommen.

Kooperationsprojekt HotPottSoundOrchester & SAE Institut Bochum

Nach Gründung des Musikbüros Bochum e.V. wurde auch der Kontakt zum SAE Institute Bochum (private Universität – Ausbildung zu Toningenieuren, Web-Developern, Cross-Media-Journalisten, Game-Artists, Game Programmern und Filmschaffenden) geknüpft und gepflegt.
Die dort eingeschriebenen Studenten erhalten beim Musikbüro Bochum die Möglichkeit bei Live-Gigs mitzuarbeiten und Einblicke zu gewinnen um das KnowHow der Technik bei Livekonzerten selbst zu erfahren und die oftmals kniffeligen kleinen Problemchen zu erkennen und Lösungsansätze mit zu erarbeiten oder eben unter Hilfe von Technikern Lösungen zu erkennen.

In Zusammenarbeit mit dem SAE Institute wurde ein Projekt aufgelegt, dass die Produktion einer Aufnahme von 2 Musikstücken mit dem „HotPottSoundOrchester“ (HPSO) ermöglichte.
Das HotPottSoundOrchester (www.hot-pott-sound-orchestra.de), ansässig in Bochum-Harpen, ist ein vornehmlich aus Blechblasinstrumenten bestehendes Orchester, das durch Kontrabass und/oder eBass sowie Drums, eGitarre und Cymballs unterstützt wird. Somit ist auch die Palette der Musik wesentlich breitbandiger und nicht nur auf Classics beschränkt.

Amiram Paltin, Industry Relations & Career Coach beim SAE Institute, war wieder einmal behilflich und fand die beiden sehr interessierten Studenten Manuel Menden und Lucas Barlach, die sich überaus eifrig und sachkundig der Thematik zuwandten und die entsprechenden Lösungen mit Julian (Leiter des Orchesters) erarbeiteten.
Als ein sehr wichtigstes Element hierbei war die Aufstellung und Sitzposition des Orchesters festzulegen, um dann die Aufnahmetechnik (Mikrophone u.a.) dafür einzurichten. Es stellte sich heraus, dass es nicht so einfach war und auch wohl ist 25 Personen so zu plazieren, um optimale Soundklänge zur Tonaufnahme zu bekommen. Dies kostete schon einmal einen ganzen Abend an Zeitaufwand.
Am 8. Februar 2020 war es dann soweit. Es benötigte einen ganzen Samstag von morgens 7 Uhr bis zum frühen Abend bis die beiden Aufnahmen standen. Alle waren danach geschafft und froh es überstanden zu haben.
Der Mastermix wurde dann von den beiden im Studio erledigt. Ende März wurden die Aufnahmen fertig. Tolle Musik und 2 hervorragende Tonaufnahmen vom HPSO waren das Ergebnis.
Leider hat das Corona-Problem auch hier dazwischengefunkt, da die Vorstellung der Aufnahmen erst Mitte August durchgeführt werden können.
Wir bedanken uns hiermit nochmals ausdrücklich bei den oben genannten Personen des SAE Institute Bochum für die hervorragende Mitarbeit und Unterstützung des Projekts und freuen uns schon jetzt auf weitere….

Kooperationsprojekt Hot Pott Sound Orchestra & SAE Institut Bochum

Ein paar weitere Eindrücke von den Aufnahmen:

Was ist los in Bochum und Umgebung?